Vereinshistorie
Die Geschichte des VfL Ramsdorf seit 1921
1920er
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Der lose Verein "Preußen Ramsdorf" entsteht. Die Spieler rund um Josef Föcking-Brands, Wilhelm Lachnicht oder Aloys Menning suchen sich eine Wiese rund um den heutigen Südring als Spielstätte aus.
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Preußen Ramsdorf schließt sich dem katholischen Sportverband „Deutsche Jugendkraft“ (DJK) an und tritt in der Folge als "DJK Ballspielverein Preußen Ramsdorf" auf; Fußball wird fortan an der Holthausener Straße gespielt.
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Die Heimspielstätte wird abermals verlegt – die Spiele finden nun „an der Weeme“ (heutiges Freibad) statt.
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Der erste bekannte Erfolg der Ramsdorfer wird in Münster errungen: bei einem Leichtathletiksportfest gewinnt man gegen Borussia 07 Münster den Pokal.
1930er
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Ramsdorf gewinnt die B-Klasse und steigt in die A-Klasse auf.
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Ramsdorf gelingt der Durchmarsch: Im Aufstiegsspiel gegen Schwarz-Weiß Ahaus gewinnt man 1:0 und steigt in die nächsthöhere Spielklasse auf.
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Die Nationalsozialisten strukturieren das Ligasystem im deutschen Fußball um – der sportlich verdiente Aufstieg bleibt den Ramsdorfern versagt; zeitgleich werden erste DJK-Fußballvereine von den neuen Machthabern verboten.
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Der DJK-Verband wird zwangsweise aufgelöst, konfessionellen Jugendvereinen ist „jede Betätigung sportlicher Art untersagt“, der Sportplatz wird nicht weiter gepachtet; der DJK (BV) Preußen Ramsdorf ist Geschichte.
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Am 17. Februar treffen sich 36 Personen im Burgsaal, um einen neuen Sportverein zu gründen. In der Folge wird in Ramsdorf als "Verein für Leibesübungen 1936 Ramsdorf" wieder Fußball gespielt. Initiator des Treffens ist und Vereinsvorsitzender wird Dr. Franz Schüling, der als Militärarzt gute Kontakte zu den nationalsozialistischen Entscheidungsträgern pflegt.
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Ein Ascheplatz an der Ramsdorfer Aa entsteht als neue Heimspielstätte des VfL.
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Der VfL Ramsdorf kämpft in der A-Klasse um Punkte und Tore; außerdem sind Leichtathleten und Turner Teil des „neuen“ VfL.
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Der 2. Weltkrieg führt zur Einstellung des Spielbetriebs.
1940er
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Bernhard Schroer wird Vereinsvorsitzender.
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Am 29. November genehmigen die britischen Besatzungsmächte die Neubildung des Vereins, der VfL nimmt anschließend wieder am Spielbetrieb teil.
1950er
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Die 1. Mannschaft steigt in die Bezirksliga auf und misst sich mit dem TuS Borken um die fußballerische Vorherrschaft im damaligen Kreisgebiet; in der Folge wechselt man immer wieder zwischen Bezirks- und Kreisklasse.
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Eine Gruppe von Jungen rund um Josef Messling trifft sich regelmäßig, um Ping-Pong zu spielen; im Juli 1951 tritt sie dem VfL als Tischtennis-Abteilung bei.
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Aloys Funke wird zum zweiten Mal Vereinsvorsitzender, war dies bereits ab 1945 und wurde in der Zwischenzeit zwei Jahre durch Aloys Storks abgelöst.
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Der VfL Ramsdorf steigt in die 1. Kreisklasse ab und bleibt auch für längere Zeit auf diesem Niveau.
1960er
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Bernhard Bröker wird Vereinsvorsitzender.
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Die Jugendarbeit wird unter Rudolf Funke und Bernhard Deelmann ausgebaut und verzeichnet erste Erfolge.
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Walter Schulten wird Vereinsvorsitzender.
1970er
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Der VfL Ramsdorf steigt in die 2. Kreisklasse ab.
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Der VfL steigt wieder in die 1. Kreisklasse auf und etabliert sich dort.
1980er
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Das Sportgelände „am Wulfkamp“ wird eingeweiht.
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Franz Kreielkamp wird Vereinsvorsitzender.
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Der VfL Ramsdorf feiert sein 50-jähriges Jubiläum; Höhepunkte: ein Spiel einer Kreisauswahl gegen Alemannia Aachen im „Wulfkampstadion“ sowie ein Spiel der ersten Mannschaft gegen den damaligen Landesligisten SV Gierath.
Die „Breitensport“-Abteilung wird gegründet.
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Josef Wissing wird Vereinsvorsitzender.
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Das Clubheim wird eröffnet und über Jahrzehnte von „Mariechen“ Kreielkamp bewirtschaftet.
Das „Hooksturnier“ wird ins Leben gerufen.
1990er
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Aloys Bockenfeld wird Vereinsvorsitzender.
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Der VfL meldet erstmals zehn Jugendmannschaften zum Spielbetrieb an.
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Der VfL Ramsdorf unterliegt im Aufstiegsrennen zur Bezirksliga vor 1000 Zuschauern im direkten Duell gegen den SV Schermbeck, Siegtreffer: Ex-Schalke-Profi Norbert Elgert.
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Der VfL steigt nach 40 Jahren wieder in die Bezirksliga auf, muss die Liga nach einer Spielzeit aber wieder verlassen.
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Schalke-Manager Rudi Assauer kickt mit der WDR-Promimannschaft im Zuge des 60. Jubiläums des VfL im Wulfkampstadion; der VfL knackt die Mitgliederzahl von 1000; Josef Maus wird Vereinsvorsitzender.
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Bundesligatrainer Peter Neururer unterstützt das Trainerteam des VfL Ramsdorf kurzzeitig.
2000er
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Mädchenmannschaften werden ins Leben gerufen.
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Die „Blau-Weißen Seelen“ gründen sich; Berthold Bockenfeld wird Vereinsvorsitzender.
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Eine Damenmannschaft wird ins Leben gerufen; 2010 wird der Spielbetrieb wieder eingestellt.
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Ein zweiter Rasenplatz entsteht am „Wulfkamp“.
2010er
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Einweihung des Kunstrasenplatzes
2020er
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Der VfL steigt nach 25 Jahren wieder in die Bezirksliga auf.
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Der VfL steigt nach fünf Jahren wieder in die Kreisliga ab.
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Der Spielbetrieb der Damenmannschaft wird wieder aufgenommen.
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